Meine Geschichte

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  • Jetzt mach ich hier doch mal einen Blog auf :D

    Ich schreibe schon seit ich 13/14 bin an einer Geschichte... oder doch einem Roman? :D


    Auf jeden Fall wollte ich die hier mal einstellen.
    Wenn jemand Lust hat zu lesen und zu kommentieren würde mich das freuen :)


    LOS GEHTS


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    Danny


    Kapitel 1


    Dann, ein dreizehnjähriger Junge, der nach dem Tod seiner Mutter in das
    Kinderheim mit dem Namen „Kinderglück“ gebracht wurde, fühlte sich alles andere
    als glücklich.
    Betrübt und traurig lief er in seinem Zimmer auf und ab und wartete
    darauf, dass irgendetwas passierte. Irgendetwas geschah…. das ihn ablenkte….
    das ihn die Vergangenheit verdrängen ließ… wenigstens für einige Zeit.
    Er hasste das Kinderheim jetzt schon!

    Seit vier Tagen war er jetzt schon hier. Seine Mutter kam vor zwei
    Wochen durch einen Autounfall ums Leben. Sein Vater saß im Gefängnis, Verwandte
    hatte er nicht.

    Danny setzte sich auf sein Bett und fuhr sich mit der Hand durch sein
    haselnussbraunes Haar.
    Er seufzte und betrachtete sein karg eingerichtetes Zimmer, wobei ihm
    die Tränen kamen.
    Er versuchte sie zurück zu halten, doch es gelang ihm nicht.
    Zu frisch waren die Erinnerungen an seine Mutter, an seinen Hund und an den ganz normalen Alltag.
    Danny wischte sich einmal mit dem Handrücken über die Augen und ließ
    dann seinen Tränen freien Lauf.
    Er hasste das Kinderheim! Er wollte nicht hier sein!
    Er wollte zu seinem Hund! Er wollte nach Hause!

    Plötzlich klopfte es an der Tür zu Dannys Zimmer.
    Hastig wischte sich der Junge über sein tränenüberströmtes Gesicht.
    Er schniefte ein paar Mal, dann hatte er sich halbwegs wieder unter
    Kontrolle.
    „Ja?...“, fragte er schließlich mit tränenerstickter Stimme. „…herein.“
    Die Tür öffnete sich und Bettina, eine Erzieherin trat ein.
    „Hallo Danny.“, sagte sie freundlich.
    „Essen ist fertig. Du bist…“
    Sie stockte, als sie Dannys verweintes Gesicht sah.
    „Oh Nein… Was ist denn los?“, fragte sie mit weicher Stimme.
    Danny schaute sie kurz an, dann blickte er auf den Boden.
    „Das geht Sie gar nichts an.“, erwiderte er leise.
    Er wollte nicht so unverschämt sein, doch er brauchte jetzt keinen!
    Sie sollte wieder gehen! Er wollte alleine sein!
    Doch Bettina reagierte gar nicht, sondern schaute ihn nur
    verständnisvoll an.
    „Ach Danny, sei doch nicht so.“, sagte sie ruhig.
    Dann näherte sie sich langsam seinem Bett und setzte sich zu ihm.
    „Ich kann verstehen dass das alles nicht so einfach für dich ist.“
    Trostspendend legte sie ihre Hand auf die Schulter des Jungen.
    Als hätte er einen Stromschlag bekommen, schreckte Danny zurück und
    sprang auf.
    „Fass mich nicht an!“, fauchte er und ging eilig Richtung Tür.
    „Ich gehe jetzt essen.“, sagte er und verließ ohne ein weiteres
    Kommentar das Zimmer.


    Immer noch aufgewühlt trat Danny in den hellbeleuchteten Flur.
    Den ging er entlang und öffnete eine Tür auf dem ein mit Buntstift
    gemaltes Schild hing auf dem Esszimmer stand.
    Alle Augen waren auf ihn gerichtet.
    Es war ihm sehr unangenehm und er überlegte schnell ob er nicht doch
    einfach wieder gehen sollte, doch dadurch würde er wahrscheinlich noch mehr
    auffallen.
    Also sagte und tat er ersteinmal gar nichts, sondern setzte sich
    auf seinen Stammplatz und begann zu essen.
    Es schmeckte wie erwartet furchtbar.

    Als alle mit dem Essen fertig waren stand ein blonder Mann von seinem
    Platz auf und blickte in die Runde. „Ihr könnt jetzt alle entweder nach draußen
    oder ins Spielzimmer gehen. Um Drei Uhr treffen wir uns dann alle wieder in der
    Sporthalle. Viel Spaß.“
    Er klatschte in die Hände und alle Kinder verließen eilig den Raum.
    Danny folgte der gut gelaunten Horde und wusste nicht so wirklich was
    er davon halten sollte.

    Im Spielzimmer war kaum was los. Hier trafen sich die Jüngsten, um mit
    Hüpfbällen, Stofftieren und Holzspielzeug zu spielen.
    Überall lag Spielzeug rum.
    Barbies, Dinosaurier und Playmobil übersäten den Fußboden.
    An den Wänden hingen Poster und es gab auch ein großes Bücherregal,
    sowie eine Ritterburg die anscheinend sehr beliebt war.
    Danny langweilte sich schon nach ein paar Minuten.
    Er schaute noch einmal auf die spielenden Kinder, dann ging er betrübt
    zurück in sein Zimmer.
    Es war so verdammt langweilig hier!
    Die anderen Kinder ignorierten ihn, sodass er bis jetzt noch mit keinem
    Kontakt hatte.
    Er ließ seine Beine vom Bett baumeln und erst dann fiel ihm etwas ein.
    Jetzt hatte er endlich die Gelegenheit ein Päckchen unter seinem Bett
    hervor zu holen.
    Sein Vater hatte es ihm gegeben, bevor er ins Gefängnis gekommen war.
    Vorsichtig beugte er sich unter das Bett und zog das braune Päckchen
    hervor
    Es war sorgfältig mit Klebeband zugeklebt worden.
    Rasch verdrängte er die aufkommenden Erinnerungen an seinen Vater und
    fing dann an das Päckchen leicht zu schütteln.
    Der Inhalt war ziemlich schwer.
    Was da wohl drin war?
    Behutsam öffnete Danny das Klebeband des Päckchens und versuchte es
    nicht zu beschädigen.
    Sein Vater hatte schließlich gesagt dass er das Päckchen nicht öffnen
    sollte!
    Auf keinen Fall! So lange bis er wieder kam sollte er das Päckchen
    sicher aufbewahren!
    Doch die Neugier des Jungen war zu groß.
    Nachdem er das Klebeband so gut wie möglich ab geknibbelt hatte, klappte
    er langsam den Deckel auf und stieß ein erschrockenes Keuchen aus.
    In dem Päckchen lag ein Revolver!

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