Frettchen im Schlafzimmer

    • Frettchen im Schlafzimmer

      Huhu,
      ich hoffe ich mache mich mit so vielen Fragen nicht schon direkt am Anfang unbeliebt :blush:
      Wie in meinem anderen Theard bereits geschrieben, plane ich evtl die Anschaffung von 2 Frettchen, habe aber noch genug Zeit um mich eingehend zu infromieren und das möchte ich auch tun. Tiere wieder abgeben weils dann doch nicht so geklappt hat wie gedacht find ich nämlich unter aller Sau. Nunja, damit es im anderen Theard mehr oder weniger übersichtlich bleibt, möchte hier spezieller auf die Fretts im Schlafzimmer eingehen.

      Derzeit tendiere ich eher zum Plan das der Käfig der Jungs dann bei mir im Schlafzimmer gegenüber vom Bett stehen würde. Nun wurde aber berechtigterweise darauf hingewiesen das es doch ziemloich laut werden könnte, wenn die Fretts da anfangen aufzudrehen.

      Hat jemand zufällug den Frettchenkäfig im Zimmer stehen wo er schläft und kann mir da näheres berichten?

      Weiter hatte ich mir überlegt, ob statt dem Käfig vllt ein abgetrennter Bereich im Zimmer, nachts für die Frettchen & mich mehr Vorteile hätte? Ein Käfig schwingt ja schon alleine von Gitterstäben gut mit, wenn was dagegen stößt (Häuser o.ä). Deshalb könnte doch vllt ein mit Holzplatten abgetrennter Bereich eine bessere Lösung sein, oder?

      Mir persönlich würde es auch nichts ausmachen, wenn die Fretts nachts im ganzen Zimmer laufen könnten. Da wäre die Geräuschkullisse auch vielleicht noch einmalverteilter. Jedoch habe ich da große Bedenken das die Jungs unter Umständen versuchen könnten ins Bett zu kommen und ich sie ausversehen Platt mache :pupillen: Oder sie ihre 5 Minuten bekommen und mir den Schlaf durch Zehen kneifen rauben o.ä

      Wie hoch können Frettchen denn springen? Ich vermute ja das eine normale Betthöhe locker zu meistern ist. Wie man das ändern sollte, ohne ein Hochbett anzuschaffen, wäre dann also recht kompliziert. Außer man baut die Auslauf begrenzung direkt ums Bett :D :D

      Über jegliche Erfahrungsberichte wäre ich also dankbar. Gerne auch Tipps oder Vorschläge wie es zu vereinbaren wäre oder sein könnte, die Mitbewohner auf 4 Pfoten im Zimmer zu haben. Sollte schlussendlich wirklich die Einstellung für die Frettchenhaltung fallen, bin ich auf jeden Fall bereit so einiges zu ändern damit alle gut damit zurecht kommen.

      Viele Grüße
    • Hallo noch mal :-)

      Toffa schrieb:

      Deshalb könnte doch vllt ein mit Holzplatten abgetrennter Bereich eine bessere Lösung sein, oder?

      Einen abgetrennten Bereich kann ich mir besser vorstellen als einen Käfig. Ist halt die Frage, wieviel Platz du abtrennen kannst. Potential zum Radau machen (Klos durch die Gegend schieben etc.) ist da aber immer noch. Und ggf. wird auch dann am Boden gekratzt (liegt da Teppich ist der Ruck zu hinüber.)


      Toffa schrieb:

      Jedoch habe ich da große Bedenken das die Jungs unter Umständen versuchen könnten ins Bett zu kommen und ich sie ausversehen Platt mache Oder sie ihre 5 Minuten bekommen und mir den Schlaf durch Zehen kneifen rauben o.ä

      Wenn die Frettchen die Möglichkeit haben ins Bett zu kommen werden sie das auf jeden Fall auch machen. Und du liegst mit deinen Gedanken schon richtig, auch mit dem Füße kneifen. Füße kneifen wäre auch noch recht harmlos, es gibt auch Tiere, die wahnsinnig gerne ins Gesicht (Nase, Lippen) oder in die Ohren beißen. Man weiss halt vorher leider oft nicht, welche Fetische ein Frettchen so hat und wie gut man das abtrainiert bekommt (gerade bei älteren Tieren).

      Toffa schrieb:

      Wie hoch können Frettchen denn springen?

      Das ist unterschiedlich. es gibt Tiere die sind eher springfaul, andere sind ware Meister (das gilt nicht nur für hoch sondern auch für weit!). Im Zweifelsfall muss man ja noch nicht mal springen, man kann sich auch super irgend wo dran festkrallen und hochziehen. Oder Umwege machen indem man erstmal ins Regal steigt, dann auf den Nachttisch springt und und und... Frettchen sind erfinderisch.

      Liebe Grüße
      Sabine
    • Hey,

      ich hatte damals den noch kleineren "Käfig" ( es war ne umgebaute Kommode) auch in meinem Schlafzimmer stehen. Ich hatte da keine Probleme mit das Ich dadurch wach geworden wäre oder so. Sie schlafen ja doch recht viel wenn man Sie Tagsüber gut beschäftigt und sich austoben lässt.

      Wenn du das Glück hast, wie ich es damals mit meiner Fähe hatte die mir zugelaufen ist, kannst du Sie auch ohne bedenken ins Bett lassen. Die hat sich immer ans Gesicht gekuschelt und dort eingerollt und geschlafen. Als ich dann aber das zweite Frettchen dazu geholt habe damit Sie nicht so alleine ist, ging dies leider nicht mehr, ich musste die schmerzhafte Erfahrung machen das der Frechdachs es wohl nicht so toll fand wenn ich schlafe und dann seine Zehenleidenschaft ausgelebt hat ;-)

      Ich habe damals noch bei meinen Eltern gelebt da habe ich mich natürlich viel in meinem Schlafzimmer aufgehalten.
      Ich würde bei Innenhaltung aber immer empfehlen den Käfig in einen Raum zu stellen in dem man sich am meisten aufhält, so hat man die kleinen immer im Blick und Sie sind nicht so alleine. Es hilft der Beziehung.

      Hoffe das kann ein bisschen bei der Entscheidung helfen ;-)
    • Moin,

      ich weiß nicht wie groß dein geplanter Käfig ist, aber wenn ich mir so handelsübliche Frettchen/Rattenkäfige ansehe würde ich dir doch sehr dazu raten einen Schrank als Käfig umzufunktionieren. Käfige im Handel sind oft einfach zu klein, aus ungesunden Materialien (Edelstahl kostet natürlich erheblich mehr) und/oder, wie du schon gesagt hast, recht geräuschintensiv. Ich habe selber einen robusten Holzschrank (Türen ausgeschnitten) als Käfig keinen Meter von meinem Kopfende des Bettes entfernt und meine Mäuse haben eigentlich recht schnell gelernt, dass wenn sie nachts zum schlafen da rein müssen, dass sie dann auch still zu sein haben, bzw. dass Radau machen auch nicht dazu führt, dass sie wieder raus dürfen.

      Freilauf über Nacht, also unbeaufsichtigt, würde ich dir auch nicht raten. Lasse ich meine beiden mal ausnahmsweise über Nacht draußen, wecken sie mich alle paar Stunden, weil sie spielen wollen oder einfach nur Aufmerksamkeit wollen, zum schlafen eher ungeeignet.

      Grundsätzlich ist aber die Frage eher, wie leicht dein Schlaf ist, denn definitiv machen Frettchen nachts Geräusche, sie laufen rum, fressen, benutzen die Toilette, etc. Wahrscheinlich musst du für dich selber entscheiden, ob du dich an diese verhältnismäßig geringe Geräuschkulisse gewöhnen kannst, oder nicht. Wie laut die Mäuse sind, kommt natürlich, wie bereits von CorinnaA. erwähnt, darauf an, wie viel Beschäftigung sie über den Tag hinweg hatten. Empfehlen kann ich dazu definitiv die Wohnungshaltung mit tagsüber komplettem Freilauf.

      ich hoffe da war einiges Nützliches für dich dabei, in jedem Fall sind Frettchen einfach tolle Haustiere :-)